JC Limburg spielt in Deutschland ganz oben mit

Stephanie Koch und Yannick Kern sind
Deutsche Meister im Ju-Jutsu Fighting




***** Unsere DEUTSCHEN MEISTER ! *****

Yannick Kern und Stephanie Koch

Mit ihren Leistungen bei den Deutschen Einzelmeisterschaften im Ju-Jutsu Fighting in Gelsenkirchen haben Stephanie Koch und Yannick Kern Vereinsgeschichte geschrieben - beide erkämpften sich den Titel "Deutscher Meister".

Stephie startete in der U21 -70kg. Ihre erste Gegnerin, eine Kämpferin aus Bayern (TG Höchberg) und Mitglied des Bundeskaders, war auch gleichzeitig die anspruchvollste Kontrahentin. Beide kämpften auf gleicher Augenhöhe, wobei keine sich einen Fehler erlauben durfte. Nach einem missglückten Eingang der Bayerin in eine Sicheltechnik fand Stephie ihren idealen Griff in Part II. Nach einmaligem Nachsetzen setzte sie ihren Wurf durch und auch aus der anschließenden Haltetechnik konnte sich die Kämpferin aus Bayern nicht mehr befreien. Mit einem bereits gesicherten Ippon in Part I siegte Stephie vor Ablauf der regulären Kampfzeit mit technischer Überlegenheit. Dies war nur der Auftakt zu Stephies Siegesserie. Die Gegnerinnen aus Hamburg (TuS Finkenwerder), Niedersachsen (PSV Braunschweig) und Nordrhein-Westfalen (JC Velen-Reken) wurden von Stephie regelrecht vorgeführt. Während sie ihren Stiefel konsequent durchzog, wirkten Stephies Gegnerinnen geradezu hilflos. Von Kampf zu Kampf verkürzte sich die Zeit, in der Stephie mit jeweils 14:0 Punkten siegte und sich damit überlegen und mehr als berechtigt den Titel der "Deutschen Meisterin" sicherte.

Yannick stand in der mit 16 Kämpfern stark besetzten U18 -73kg in der Konkurrenz. Gekämpft wurde im Doppelpool. Der erste Gegner war bereits ein harter Brocken, der amtierende Deutsche Meister 2012 aus Schleswig-Holstein (Kodokan DM2012). Beide Kontrahenten schenkten sich nichts und lieferten sich kraftraubende Kämpfe vor allem in Part II und Part III. Yannick zeigte die größere Ausdauer und siegte nach Punkten. In seiner zweiten Begegnung gegen den Kämpfer aus Bayern (JJ Tigers-Hutthurm) hatte sich Yannick schnell den Ippon in Part I und Part II gesichert. Einem weiteren Ippon Part II folgte der fehlende Ippon Part III und damit der verdiente Sieg 14:0 mit technischer Überlegenheit. Der Ausgang des nächsten Kampfes entschied nun über den Einzug in das Finale. Ausgerechnet einem alten Bekannter aus Hessen (KSC Hanau) stand Yannick in dieser Begegnung gegenüber. Gegen ihn hatte Yannick in vergangenen Kämpfen noch nicht gewinnen können. Eine Hemmschwelle oder eine zusätzliche Motivation? Beide agierten in Part I eher zurückhaltend, allerdings gelang es Yannick nach einem halbherzigen Wurf des Hanauer diesen am Boden zu halten und sich damit Ippon Part III zu sichern. Während der Hanauer im Verlauf des Kampfes in Part I offensiver wurde, gelang es Yannick sich mit einem perfekten Fußfeger Ippon Part II zu sichern. Mit Ablauf der Kampfzeit stand es 10:9 Punkte für den Hanauer. Allerdings erhielt dieser noch ein Shido (eine kleine Verwarnung), womit sich der Punktestand auf 10:10 änderte. Ippon in Part II und Part III für Yannick gegen lediglich Ippon in Part I für den Hanauer, bedeutete für Yannick den Einzug ins Finale. Von Beginn an hatte Yannick seinen Gegner aus Bayern (JJSC Wallersdorf) unter Kontrolle und ließ diesen kaum zu seinem Kampf finden. Nach zwei Ippon in Part I setzte Yannick seinen Wurf durch und machte mit einer Haltetechnik am Boden den Sack zu. Vor Ablauf der regulären Kampfzeit war klar, dass der Meistertitel nach Limburg geht.

Herzlichen Glückwunsch an unsere Ju-Jutsu Fighter für ihre tollen Leistungen!!!

In der Länderwertung siegte Hessen mit 8 Goldmedaillen, vor Bayern und Baden-Württemberg mit jeweils 4 Goldmedaillen.

Nicht uninteressant ist auch die Bilanz der einzelnen Vereine: In der Mannschaftwertung sicherte sich der JJC Mühlbachtal (Baden-Württemberg) mit 3 Goldmedaillen den 1. Platz. Platz 2 mit jeweils zwei Goldmedaillen belegten der JC Limburg , der JC Hofheim (Hessen), der KSC Hanau (Hessen) und der TuS Finkenwerder (Hamburg).

Text und Bild: Hilka Verhoeven